Spannungsversorgung und -verteilung
Nun geht es daran, das Modell mit Spannung zu versorgen. Dafür bietet sich die Unterseite der Bodenplatte geradezu an.
Die Betriebsspannung meiner Anlage beträgt 15 V. Die Ansteuerung der LEDs erfolgt mittels Konstantstromquellen (KSQ), die einen permanenten Stromfluß (hier ca. 50 mA) erlauben und Spannungsschwankungen ausgleichen. Gleichzeitig ersetzen sie den Vorwiderstand, den LEDs generell benötigen.
Die KSQs sind käuflich zu erwerben und kosten - je nach Lieferanten - zwischen 1,99 EUR und 2,49 EUR das Stück.
Für meine Anlage habe ich berechnet, dass ich ungefähr 20 Stück benötige, deswegen habe ich sie mir selbst gebaut.
Auch die 5 V-Versorgung der Blinkstufen (Fertigteile aus Werbemitteln) befindet sich auf dieser Platine. Dazu habe ich einen Festspannungsregler 7805 verwendet.
Aufteilung der Konstantstromquellen
Hier nun der Bedarf und die Aufteilung der KSQs:
Innenbeleuchtung:
Modul 1 / 3 / 5 / 6 / 8 / 9: je 1 KSQ mit je 2 x 5 LEDs
Modul 4: Min. 2 St. (Dieses Modul ist größer) mit je 2 x 5 LEDs
Ergibt zusammen - rein für die Innenbeleuchtung: 8 - 10 St.
Für die Außenbeleuchtung rechne ich mit weiteren 10 - 15 dieser Schaltungen.
Dies wird sich aber bei den nächsten Beleuchtungstests zeigen.
Die Spannungsversorgung
Auf dieser Lochrasterplatine befinden sich 16 selbstgebaute Konstantstromquellen und hinten links der Festspannungsregler für 5 V.
Zu Testzwecken werden momentan alle KSQs durch einen Anschluß versorgt. Im weiteren Verlauf des Modells sind hier aber später noch Umbauten nötig, weil ich die verschiedenen Baugruppen separat schalten möchte.
Spannungsverteilung
Nach langem Überlegen habe ich mich entschlossen, Modul 2 als Verteilerstation für die Beleuchtung zu verwenden.
Die Verteilerplatinen
Die linke Platine dient für die 5 V-Versorgung mit insgesamt 6 Anschlußmöglichkeiten. Die rechte Doppel-Platine ist für die Innenbeleuchtung der Module und der Außenbeleuchtung vorgesehen. Insgesamt sind hier ungefähr 28 Anschlüsse verfügbar.
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Die LWLs der Betriebsanzeigen für Modul 5 werden von Modul 2 aus angesteuert. Dazu habe ich - wie schon bei der Titanic - ein Stück U-Material aus Kunststoff mit 4 Bohrungen versehen und LED-Fassungen eingeschraubt. Die LEDs habe ich in einer Schablone vormontiert, verkabelt und getestet. So stimmen die Abstände der Verbindungsdrähte und der Einbau geht dann leichter. |
Auf diesem Bild
sind die bereits installierten LEDs und auch die eingeführten Lichtleiter im oberen Bildrand zu erkennen. Das gelbe Plastikstück verhindert das Herausrutschen der LWLs aus den eingesteckten Aderendhülsen. Auch die Spannungsversorgung der Module ist teilweise schon verlegt. Dazu habe ich wieder lackierten Trafodraht verwendet und mit der Bohrmaschine verdrillt. So läßt er sich besser verlegen.
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